Medien prägen die Wahrnehmung von Minderheiten in der Mehrheitsgesellschaft. Wie werden Religionsgruppen wie Juden oder Muslime dargestellt? Was für Unterschiede gibt es zwischen verschiedenen Medien (von Musik bis Internet) und inwieweit muss man Social Media gesondert betrachten?

Bei diesem Workshop geht es um die Fremd- und Weltbilder, die wir in der medialen Öffentlichkeit vorfinden, und um das Selbstbild, das dabei impliziert wird. Wie beeinflussen diese Bilder unsere Gesellschaft und was heißt das für die Arbeit mit Jugendlichen?

Wir beschäftigen uns mit den Fragen: Wie können Erwachsene und auch Jugendliche die feinen Unterschiede und die hintergründige antisemitischen und rassistischen Aussagen erkennen? Was sind Gegenargumente, die den antisemitischen und rassistischen Hintergrund aufdecken? Gibt es Bildungsansätze, die gezielt ein offenes, tolerantes und demokratisches Weltbild unterstützen und so präventiv gegen rechtsextreme Einflüsse in den Medien entgegenwirken?

Eine Veranstaltung im Rahmen des Projekts „Antisemitismus und Protestantismus“ der Evangelischen Akademien in Deutschland. Gefördert im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ durch das Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

  

Termin: 29.10. – 31.10.2018
Leitung: Meike-Mirjam Drey, Dr. Stina Kjellgren
Tagungskosten: frei (inkl. Verpflegung und Übernachtung)
Flyer: download

Bild: ©Alexas_Fotos, pixabay.com